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SALZBURG BEZWUNGEN

Rapid siegt minimalistisch und fixiert die Top 6

krone Sport

Rapid hat in der letzten Runde des Grunddurchgangs den Sprung in die Meistergruppe der Fußball-Bundesliga geschafft. Die Hütteldorfer feierten durch ein Tor von Janis Antiste (38.) einen schmeichelhaften 1:0-Heimsieg über Red Bull Salzburg. Die „Bullen“ verloren dadurch die Tabellenführung und gehen als Zweiter in die entscheidende Saisonphase, Rapid als Fünfter. Für Grün-Weiß war es erst der vierte Erfolg über den Ex-Serienchampion in den jüngsten 39 Meisterschaftsduellen.


Fixiert wurde der Dreier dank eines Spielers, der zuletzt auf dem Abstellgleis war und erstmals seit dem 0:3 beim LASK am 30. November des Vorjahres in der Startelf aufschien. Antiste gab sein Comeback, weil offenbar die Kaufverpflichtung ab einer gewissen Anzahl von Einsätzen in Gesprächen mit Sassuolo wegverhandelt werden konnte.

Bild: APA/MAX SLOVENCIK

Der Stürmer dankte es vor aufgrund der Stadion-Teilsperre nur 14.570 Fans mit einem von Tim Drexler abgefälschten Abschluss ins lange Eck nach Vorlage von Tobias Gulliksen. Der Norweger war in der 22. Minute für den verletzten Daniel Nunoo gekommen.

Salzburg ließ viele Chancen aus
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Salzburg das Geschehen klar diktiert. Rapid-Goalie Niklas Hedl entschärfte eine Topchance von Edmund Baidoo (8.), war bei einem Kopfball des Salzburg-Stürmers zur Stelle (21.) und parierte auch Schüsse von Damir Redzic (26.) und Moussa Yeo (37.). Zudem schoss Kerim Alajbegovic aus aussichtsreicher Distanz weit drüber. Rapid hatte vor dem Treffer nur ein vom VAR wegen Abseits aberkanntes Kopfballtor durch Kouadio Ahoussou zu bieten (28.).

Bild: GEPA

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Bild: APA/MAX SLOVENCIK

Bild: GEPA

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Bild: GEPA

Bild: GEPA

Auch die zweite Hälfte begann mit einem Sitzer für Salzburg – Redzic brachte alleine vor Hedl den Ball nicht im Tor unter (51.). Salzburg blieb weiterhin dominant, erspielte sich jedoch mit Ausnahme eines Fehlschusses aus kurzer Distanz (73.) und eines vom VAR wegen Abseits aberkannten Kopfballtores (93.) des eingewechselten Ibrahim Konate keine zwingenden Chancen mehr.

Rapids Fünferkette, in der nach Nunoo zunächst Nikolaus Wurmbrand und dann Matthias Seidl rechts verteidigten, hielt dicht, womit die Revanche für das 1:2 gegen Salzburg im Herbst gelang. Damals verloren die Hütteldorfer als bessere Mannschaft, diesmal gewannen sie als schlechtere.

SK Rapid – FC Red Bull Salzburg 1:0 (1:0)
Wien, Allianz Stadion, 14.570, SR Lechner

Tor: 1:0 (38.) Antiste

Rapid: Hedl – Cvetkovic, Raux-Yao, Ahoussou – Nunoo (22. Gulliksen), Lu. Grgic, M. Seidl, Horn (80. Gröller) – Wurmbrand (70. Dahl), Weimann (80. Kara), Antiste (70. Börkeeiet)

Salzburg: Schlager – Drexler, Gadou, Schuster, Krätzig (69. Terzic) – Diambou (60. Lukic), Bidstrup – Yeo (69. Vertessen), Alajbegovic (80. Bischoff), Redzic – Baidoo (60. Konate)

Gelbe Karten: Dahl bzw. Gadou, Diambou, Bidstrup


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